Mittwoch, 28. Januar 2009

Krisenjahr der Reisebranche?

Die Wirtschaftskrise ist in aller Munde und Experten sehen ein schwieriges Jahr für die deutsche Wirtschaft voraus.
Aber lebt der Verbraucher danach? Das vergangene, sehr gute, Weihnachtsgeschäft und der im Januar wieder leicht gestiegene Ifo-Geschäftsklimaindex lassen diesen Schluss nicht zu.
Das könnte auch ein positives Signal für die Touristik sein. Bekanntlich gelten die Deutschen als Reiseweltmeister und sparen eher an kleinen Dingen des Alltags, nicht aber am Jahresurlaub.
Allgemein ist wohl davon auszugehen, dass auch das Jahr 2009 die krisenerprobte Reisebranche nicht in den Abgrund stürzen wird.
Die Deutschen werden auch in diesem Jahr ihren Jahresurlaub wieder im beliebten Ausland verbringen, es ist allerdings davon auszugehen, dass dieser Urlaub vielleicht eher zum kleinen Preis realisiert oder dass auch mal vor Ort gespart wird.
Des weiteren muss man davon ausgehen, dass am Zweit- oder Dritturlaub gespart wird. Nicht die klassische Urlaubsreise, sondern die Städte- und Kurzreisen werden daher wohl zu den Verlieren der Krise gehören.
Spezialisten wie Sprach- oder Studienreiseveranstalter, die sich an eine eher besserverdienende Klientel wenden, werden von der Krise wohl auch verschont bleiben.
Und was ist mit den Kinder- und Jugendreisen? Werden Eltern an der Reise für Ihre Kinder sparen. Die aktuellen Erfahrungen der Branche scheinen das nicht zu bestätigen.
Aber: das alles bleibt Spekulation. Erst am Jahresende werden wir sehen, wie das Reisejahr gelaufen ist.

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